ISABEL WELLER
VITA
Die lyrische Koloratursopranistin Isabel Weller interpretierte bei den diesjährigen Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe die Rolle der Asteria im Opernpasticcio Bajazet e Tamerlano. Die Aufführungen fanden unter der musikalischen Leitung von Jörg Halubek im Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie in der Liederhalle Stuttgart statt.
2025 gab sie ihr Rollendebüt als Aminta in W.A. Mozarts Il re pastore bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg und war anschließend Cover der Titelpartie beim 250-jährigen Jubiläumskonzert von Mozarts Il re pastore mit Rolando Villazón und der Camerata Salzburg.
Zuvor debütierte sie im Sommer 2024 bei den Bregenzer Festspielen als Nella in Gianni Schicchi unter der Regie von Brigitte Fassbaender.
Im Januar desselben Jahres begeisterte Isabel Weller als Solistin bei den Neujahrskonzerten des Tonkünstler-Orchesters unter Leitung von Alfred Eschwé und Ola Rudner u.a. im Musikverein Wien und Festspielhaus St. Pölten.
Ihre bisherigen Partien führten sie als Pamina in W.A.Mozarts Die Zauberflöte an die Nederlandse Reisopera und als Najade in R. Strauss' Ariadne auf Naxos ans Theater Koblenz. Im Rahmen ihres Studiums verkörperte sie in G.C.Menottis Amelia goes to the Ball die Titelrolle der Amelia, sowie die Hauptrolle in der Uraufführung Schau Mich An, mit Aufführungen im Wilhelma Theater Stuttgart und Stadttheater Freiburg.
Als Konzert- und Oratoriensängerin verfügt Isabel Weller über ein breit gefächertes Repertoire von Barock bis zur Romantik.
Sie interpretierte die Sopranpartie u.a. in J.S. Bachs Johannes-Passion, J. Haydns Schöpfung, sowie W.A.Mozarts c-Moll-Messe und Exsultate, jubilate. Darüber hinaus sang sie G. Rossinis Petite Messe solennelle, F. Mendelssohns Elias, Paulus und Psalm 42. sowie J. Brahms' Ein deutsches Requiem und C. Orffs Carmina Burana.
Isabel Weller ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe. 2026 gewann sie den 2. Preis bei cantateBach! in Greifswald und erreichte beim 63. Tenor Viñas Wettbewerb in Barcelona das Semifinale in der Kategorie Oratorium/Lied. 2025 wurde sie als Teilnehmerin zum renommierten Concours Musical International de Montréal eingeladen. Zuvor war sie Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und Finalistin des 8. Internationalen Otto Edelmann Wettbewerbs in Wien. Beim 5. Internationalen Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie 2023 gewann sie den 3. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation einer Arie.
2021 erhielt sie den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Köln (Oper/Operette) und trat als Solistin beim Preisträgerkonzert mit dem WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye auf.
Bereits 2018 gewann sie den 1. Preis des 24. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerbs in Kassel.
2021/22 war sie Stipendiatin der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter Leitung von Thomas Hampson. Darüber hinaus erhielt sie Stipendien von Yehudi Menuhin Live Music Now Oberrhein e.V., der Fritz-Wunderlich-Stiftung, der Helene-Rosenberg-Stiftung sowie das Deutschlandstipendium.
Isabel Weller studierte Gesang bei Prof. Regina Kabis-Elsner an der Hochschule für Musik Freiburg und schloss dort ihr Masterstudium im Sommer 2021 ab. Zur Vertiefung ihrer Gesangsausbildung studierte sie zusätzlich bei Prof. Christian Elsner an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Weitere musikalische und künstlerische Impulse erhielt sie in zahlreichen Meisterkursen bei Anna Bonitatibus, Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Dorothea Röschmann, Matthias Rexroth, Natale de Carolis, Ton Koopman, Hartmut Höll, Susan Manoff, Anne Le Bozec, Pauliina Tukiainen, Christoph Prégardien, Graham Johnson, Gerold Huber, Wolfram Rieger, Reinhard Goebel, Kai Wessel, Klesie Kelly-Moog, Christiane Iven, Ulrike Sonntag, Snezana Stamenkovic, Burkhard Kehring, Jan Philip-Schulze, Ulrich Eisenlohr, Noelle Turner, Anna Lucia Richter, Ammiel Bushakevitz, Martina Gedeck.

" [...] Besonders begeisterte sie bei "Regina coeli in C KV 108" mit ihrem "Alleluja" und einem weiteren in dem folgenden Stück "Exsultate jubilate KV 165". Selbst die höchsten Töne artikulierte Weller kunstvoll, souverän und mit einem Lächeln. Das Publikum lauschte ihrem Gesang andächtig, nickte mit dem Kopf, als wollte es sagen, dass ihr Gesang sämtliche Erwartungen übertraf." - Mühlacker Tagblatt 27.07.2026
"Wunderbar wieder das Solo der lyrisch-innigen Sopranistin Isabel Weller." - Südwest Presse 18.07.2026
"[...] und vor allem der betörenden Sopranistin Isabel Weller." - Zeitungsverlag Waiblingen 22.06.26
"[...] wäre ihr nicht eine solch grandiose Gegenspielerin gegenübergestanden wie Isabel Weller als Asteria. Eine große -für Barockgesang ungewöhnlich große- Stimme, die aber auch der zartesten Empfindungen fähig war." - Badische Neueste Nachrichten Karlsruhe 02.03.26
"Allein Isabel Weller als Asteria war faszinierend" - Die Rheinpfalz 08.03.26
"Isabel Weller mit strahlend-warmtonigem Sopran" - Ludwigsburger Kreiszeitung 02.03.26
"Isabel Weller punktet als Asteria mit strahlendem Sopran und sauber ausgesungenen Koloraturen, die die große Kampfbereitschaft der jungen Frau unterstreichen. Ein musikalischer Höhepunkt neben ihrer Auftrittsarie im ersten Akt ist die große Schlussszene im 3. Akt, in der sie beschließt, ihrem Leben ein Ende zu setzen." - OMM 28.02.26
"Sopranistin Isabel Weller erfreut mit klar gezogenen Linien voll Wärme und Anschmiegsamkeit - Reutlinger General-Anzeiger 26.12.2025
"Die Sopranistin Isabel Weller glänzte nicht nur in der grandiosen Echo-Arie "Flößt mein Heiland" aus Teil VI mit ebenso schlanker wie kraftvoller Stimmführung." - Cul Tu Re 27.12.2025
"Solistisch bestach Isabel Weller mit ihrer weichen, leuchtenden Stimme in allen Lagen" - Nürtinger Zeitung 26.11.25
"Und Isabel Weller gebietet als Aminta passenderweise über die reifste Stimme: beeindruckend, wie souverän sie auch die heikelsten passagen meistert"
- Tagesspiegel 19.04.25
"Das an das Herz gehende Sopransolo "Ihr habt nun Traurigkeit" sang Isabel Weller voller Anmut und Zartheit." - Badische Zeitung 18.03.25
"Isabel Weller als Pamina überzeugte auf ganzer Linie. Ihre Beziehung zu Tamino und Papageno war berührend, und die Liebe, der Schmerz und die Sorge, die sie erlebte, als ihr Geliebter von ihrer bösen Mutter vor Gericht gestellt wurde, waren echt." - bachtrack.com 22.01.23
"Mit ihrem fesselnden Sopranklang füllte Isabel Weller ihre Rolle als Pamina anmutig aus. Ihr Duett mit Papageno („Bei Männern, welche Liebe fühlen“), aber noch mehr ihre Arie „Ach, ich fühl's“ löste begeisterte Reaktionen des Publikums aus." - operamagazine.nl 22.01.23
"Sie spielt eine verspielte, aber auch zerbrechliche Pamina. Und mit ihrer Stimme berührt sie mich tief, wenn sie "Ach, ich fühl's" singt. Wir werden sicher noch mehr davon hören! - sanderboonstra.nl 22.01.23